Atelier Rosemood ist schon 10 Jahre alt!

Aber wie sind wir so weit gekommen?

Aller Anfang ist schwer…

2006: Grégoire hat eine Idee. Sie ist so genial, dass er mit niemandem darüber spricht, weil er Angst hat, dass sie ihm jemand klaut.

2007: Grégoire spricht endlich mit Antoine über seine Idee. Sie ist so genial, dass Antoine nicht eine Sekunde zögert und mit Grégoire zusammenarbeiten möchte.

2008: Alles wird soweit geplant, organisiert und fertig gemacht  - eine erste Seite geht online mit Online-Grußkarten.

2009: Die Idee ist so genial, dass diese erste Webseite ein kompletter Flop wird.

Zwei Optionen: Mit allem aufhören, weil kein Geld mehr in der Kasse ist oder mit einem anderen Geschäftsmodell weitermachen.... Die Entscheidung ist gefallen - es geht weiter!

Hélène stößt zum Gründungsteam und es wird entschlossen, dass eine neue Seite online gehen soll. Dieses Mal mit Papierkarten. 

Neustart

Drei Guillaumes kommen dazu, um uns zu helfen die neue Website zu erstellen. Unsere drei Geeks sind heute immer noch da.

Drei Designer, Tomoe, Marion und Jeanne kommen und arbeiten mit geeinten Kräften an unserer ersten Gebutskartenkollektion. Auch sie sind heute immer bei uns. 

Mai 2010: Fairepartnaissance.fr (Geburtskarten.fr wörtlich übersetzt) wird am 19. Mai 2010 geboren. Hélène, Antoine und Grégoire stellen die Seite online, die sie gerne gefunden hätten, um die Geburtskarten ihrer eigenen Kinder zu gestalten: eine elegante Seite, mit hübschen, modernen Designs und einem qualitativ hochwertigen Service. Alle sind sehr stolz und warten dennoch angsterfüllt die ersten Bestellungen ab. 

Dieses Mal geht es (wirklich) los!

Sommer/Herbst 2010: Die Seite startet durch, die ersten Kunden sind da, die Freude ist riesig.

Die Bestellungen werden Korrektur gelesen, retuschiert und bearbeitet. Damals noch von unseren ersten Rosemoodern, die zu diesem Zeitpunkt noch Praktikanten oder Auszubildende sind. Die Karten werden anschließend bei unserem Druckpartner in Nizza gedruckt, von wo sie anschließend innerhalb Frankreichs versendet werden. Ganz am Anfang können wir nur zwei Mal die Woche drucken. Unsere ersten Kunden waren eindeutig die Geduldigsten.

Ende 2010: Der erste unbefristete Vertrag wird unterschrieben mit Sophie. Sie wird später unsere erste Managerin des Kundenservices.

Anfang 2011: Hélène und Antoine steigt der Erfolg zu Kopf. Sie beginnen Grégoire den Vorschlag zu unterbreiten, Paris zu verlassen und Rosemood in die Provinz zu verlagern. 🌴⛵️🌊

Grégoire lehnt ab. In die Provinz? Das kommt nicht in Frage!

Paris <> Nantes

Mitte 2011:
Das Team veröffentlicht eine neue Seite: fairepart.fr (Karten.fr). Sie hat die gleiche Struktur wie ihr großer Bruder, ist jedoch lediglich auf Hochzeit ausgerichtet.

Um das zu feiern, akzeptiert Grégoire endlich in die Provinz zu ziehen. Aber lediglich für drei Jahre, danach geht es zusammen wieder nach Paris zurück. Da wir zu diesem Zeitpunkt nur rund 10 Leute waren, schien es machbar zu sein.

Herbst 2011:
Nantes setzt sich gegen Lyon und Aix-en-Provence durch und soll das neue Zuhause Rosemoods werden. Der Umzug wird vorbereitet. Von den 15 Rosemoodern wagen 8 den großen Sprung, während die anderen in neue Gefilde aufbrechen - zu unserem großen Bedauern! Vor der Abreise treffen wir Louise, die unsere 4. Designerin wird. Sie verlässt Paris und lässt sich in der Bourgogne nieder, wir ziehen in die entgegengesetzte Richtung.

Ende Dezember 2011:
Das Atelier Rosemood zieht nach Nantes. Es gibt keine Heizung, keinen Strom, aber wir bleiben positiv und geht los. Und mitten in diesem ganzen Drunter und Drüber hat Rosemood den Umsatz von einer Millionen Euro geknackt mit nun insgesamt 15 Rosemoodern an der Zahl.

Ein Herz fürs Drucken

2012:
Rosemood übersteigt den Umsatz von 3 Millionen Euro. Es geht blitzschnell, aber genauso schnell muss auch darauf reagiert werden: eine neues Team muss eingestellt und ausgebildet werden und das alles während des Aufbaus des neuen Firmensitzes - und neben der normalen Kundenbetreuung.

Es war nicht immer einfach. Aber wir haben uns gut organisiert und viel dazu gelernt.

Zur gleichen Zeit entschließen wir uns im Herbst dazu, Rosemood durch eine interne Druckerei zu erweitern. Unsere Partner und mittlerweile Freunde in Nizza machen eine wunderbare Arbeit, aber wir möchten diese nächste Etappe gerne selbst bestreiten. Wir bestellen also unsere ersten Maschinen und wissen, wem wir diese und den Aufbau der Druckerei anvertrauen: Ivann. Wir kennen diesen bereits seit geraumer Zeit und so wird er unser neuer Druckerei-Direktor. 

Anfang 2013: 
Wir finden eine Örtlichkeit, in der wir die Druckerei unterbringen können. Wir machen mit den Bauarbeiten weiter und wir begrüßen unsere Maschinen im Frühling. Ivann hat das ganze Team eingestellt und führt die ersten Tests durch. Am Anfang ist es nicht einfach, aber das Team kommt schnell voran. 

Zur gleichen Zeit stoßen Mr & Mrs Clynk zu unserem Designer-Team. Sie wohnen in Nantes und um sie zu überzeugen, laden wir sie in unsere Büroräume ein und kaufen viele Snacks. Mr Clynk lässt keinen Krümel übrig: Wir haben gewonnen.

Juli 2013: Wir drucken nun alles intern.
Das ist genial und muss gefeiert werden!

Deutschland wir kommen

Dezember 2013: Wir veröffentlichen unsere erste Seite im Ausland. Sie heißt geburtskarten.com und so erkundeten wir den deutschen Markt.

Wir beenden das Jahr mit mehr als 40 Personen im Team - alle in Nantes.

2014: Alles läuft. Petit Alma, Grußkarten-Star auf der anderen Seite des Atlantiks, wird Teil unseres Designer-Teams. Ebenso Marie Pertriaux (My Lovely Thing), zukünftiger Grußkarten-Star in Frankreich. Wir sind nicht nur ein bisschen stolz, wir beenden das Jahr mit mehr als 50 Rosemoodern. Das mystische Hindernis, das viele Unternehmen sich weigern zu überwinden. Sie haben ja keine Ahnung was sie verpassen!

2015: Zum ersten Mal fahren wir gemeinsam weg. Um 5 Jahre Rosemood zu feiern verschlägt es uns auf die Ile d’Yeu. Die Party ist super, das Wetter auch. Es war so wunderbar, dass wir uns versprechen jedes Jahr ins Rosemood Camp zu fahren (insofern es die Finanzen zulassen).

Wir entschließen ebenso das Riesenprojekt zu starten unsere drei Seiten komplett neu zu gestalten. Die 18-monatige Arbeit beginnt.

One Heart, One Rosemood

Sommer 2015: Grégoire stellt mit Schrecken fest, dass er Rosemood nicht mehr nach Paris bekommt. Wir sind zu viele. Dazu kommt unsere eigene Druckerei und viele Maschinen, die am Boden festgenagelt sind. Es ist beschlossene Sache: Rosemood und Nantes gehören zusammen! Grégoire verfällt in eine erste Depression, die zum Glück genauso schnell wieder vorbei ist. Trotz allem ist das Leben doch schön. 

Mai 2016: Alles neu macht der Mai. Wir veröffentlichen unsere neuen Seiten. Wir kommen überarbeitet aus dem Wochenende und machen sogleich weiter mit einem Monat, in dem wir nur Fehler beheben. Eigentlich sollten wir damit schon längst fertig sein, aber wir sitzen immer noch daran. Wir haben drei Seiten: fairepartnaissance.fr, rosemood.fr, dem Nachfolger von fairepart.fr rund um das Thema Hochzeit und letztentlich rosemood.de in Deutschland, die geburtskarten.com ersetzt hat und deutsch spricht. Die Brandingspezalisten sagen, dass es eine gute Wahl ist. 

Juni 2016: Wir sind erschöpft, aber fahren nach Arcachon, um alles zu feiern. Unsere Wohnwagen-Nachbarn erinnern sich jetzt noch an uns. 

Dezember 2016: Wir bringen veredelte Karten raus, von denen wir seit 2 Jahren träumten, und beenden das Jahr mit fast 80 Rosemoodern. 

Januar 2017: Ein historischer Moment ist gekommen: Wir schließen unsere Seite faireparnaissance.fr und setzen unser ganzes Angebot auf eine einzige Seite, rosemood.fr. Alles ist wesentlich klarer und übersichtlicher: one heart, one Rosemood.

Ein neues Kapitel

Juni 2017: Es ist ein historischer Moment. Das erste Mal veröffentlichen wir ein Projekt pünktlich. Rosemood.co.uk wir offiziell am 1. Juni gestartet. Die Engländer sind überglücklich - wir auch. 

Dezember 2017: Unsere lieben deutschen Nachbarn vertrauen uns immer mehr Weihnachtskarten an. Angesichts dessen, dass sie die Karten ein paar Tage vor Weihnachten erhalten sollen, setzen wir uns selbst unter Druck, um die Deadlines einzuhalten - der Preis des Erfolges.

März 2018: Es ist ein historischer Moment. Das erste Mal erreichen und überschreiten wir 100 Mitarbeiter. Wir haben mehrfach nachgezählt bevor wir es aufschreiben, um wirklich sicher zu sein. Und wir feiern dies mit einer unvergesslichen Party. 

Mai 2018: Ein historischer Moment. Zum zweiten Mal veröffentlichen wir ein Projekt pünktlich. Auch wenn es einfacher ist, ein Projekt später als geplant zu veröffentlichen. Aber es ist geschafft: Wir bieten Fotobücher in Frankreich an, die Schönsten auf dieser Welt. 

September 2018: Die anderen beiden Länder waren so eifersüchtig, dass wir zustimmen, unsere Fotobücher auch in Deutschland und England auf den Markt zu bringen. Alle scheinen darüber erleichtert. 

November 2018: Wir haben einige Jahre gebraucht um eine Facebookseite zu erstellen und noch länger, um alles in der Hightech-Welt zu entschlüsseln. So nah und doch so schwierig. Unsere erste iOS- App kommt raus und sie ist klasse. Die Android-Anhänger sind entrüstet. 

Weihnachten 2018: Man hat uns versprochen, dass das erste Weihnachten, an dem wir Fotobücher für unsere Kunden anbieten, zur Hölle wird. Wir haben es nur so halb glauben wollen und sagen uns, dass wir viel zu klein sind, um uns vor Bestellungen kaum retten zu können. Hätten wir das bloß gewusst…. Und wir schwimmen und schwimmen und schwimmen (und gehen dabei nicht unter!). Es war super anstrengend, aber….

Und jetzt?

Januar 2019: … wir haben es (so gut wie möglich) überlebt. Nun, wir sind erschöpft, total fertig, wir können wirklich nicht mehr… Man sollte uns lieber nicht mehr auf Fotobücher ansprechen. 

Frühling 2019: Alles wieder gut. Die Fotobücher laufen super und wir sind sehr zufrieden, dass es so gut funktioniert. Wir beginnen uns zu einzureden, dass die Mühe sich doch irgendwie gelohnt hat!

Herbst 2019: Wir bereiten uns auf Weihnachten vor und hoffen, dass wir dieses Mal vorbereitet sind. Wir sind im Begriff W-U-N-D-E-R-S-C-H-Ö-N-E neue Karten rauszubringen, wir arbeiten in zwei Schichten, wir bereiten uns vor, wir sagen unsere Wochenenden ab...Prêts, fertig, ready!

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